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Autor: Frau Gallinger
Artikel vom 31.10.2018

Wasser- und Bodenverband Rottal

Wasser- und Bodenverband Rottal
Überprüfung der Rückhaltebecken beginnt

Um die Sicherheit während der gesamten Nutzungsdauer einer Stauanlage zu kontrollieren, ist nach DIN 19700-10, Nummer 11 in angemessenen Zeitabständen und ggf. nach außergewöhnlichen Ereignissen eine vertiefte Überprüfung durchzuführen.

Nach DVWK-Merkblatt 231/1995 „Sicherheitsbericht Talsperren – Leitfaden“ sollte eine vertiefte Überprüfung für Talsperren etwa alle 10 Jahre sowie ggf. nach außergewöhnlichen Ereignissen durchgeführt werden. Bei Hochwasserrückhaltebecken kann je nach Bedeutung sowie ggf. in Abhängigkeit des Gefährdungspotenzials der Anlage der Zeitraum bis auf 20 Jahre ausgedehnt werden.

Im Merkblatt DWA-M 522 „Kleine Talsperren und kleine Hochwasserrückhaltebecken vom Mai 2015 wird die vertiefte Überprüfung im Abstand von 15 bis 20 Jahren vorgegeben.

Seit dem Bau in den 70gern wurde keine entsprechende Prüfung unserer drei Rückhaltebecken durchgeführt. Daher soll zeitnah damit begonnen werden, diese entsprechend durchzuführen, um auch zukünftig funktionierende Rückhalteeinrichtungen gewährleisten zu können.

Die Gesamtkosten für die Überprüfung aller drei Rückhaltebecken betragen insgesamt 283.000 Euro. Diese werden vom Land über die Förderrichtlinie Wasserwirtschaft mit 90 %, also mit einer Zuwendung in Höhe von 254.700 Euro bezuschusst.

Den Restbetrag trägt der Wasser- und Bodenverband Rottal, der aus den Gemeinden Achstetten, Aitrach, Bad Wurzach, Berkheim, Burgrieden, Erbach, Erlenmoos, Erolzheim, Gutenzell-Hürbel, Kirchdorf, Ochsenhausen, Rot an der Rot, Schwendi und Steinhausen/Rottum besteht.

Ebenso müssen alle aus der Überprüfung ggf. sich ergebenden Sanierungsaufwendungen vom Wasser- und Bodenverband getragen werden.

Mit der Durchführung der Überprüfungen wurde die Fachfirma WALD + CORBE Consulting GmbH aus Hügelsheim beauftragt.

Aktuell findet die vertiefte Prüfung des Rückhaltebeckens Ellbach bei Emishalden statt. Danach folgen die anderen beiden Rückhaltebecken. Bis Ende 2020 sollen die drei Überprüfungen abgeschlossen sein.

Irene Brauchle, Verbandsvorsitzende

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